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Die Retina Implant AG in der Öffentlichkeit

Retina Implant AG spendet 2.000 Euro an Pro Retina Deutschland e.V.

Reutlingen / Tübingen , 03.03.2008. Das Reutlinger Medizintechnik-Unternehmen Retina Implant AG spendete den Erlös aus den Teilnahmegebühren des Fachsymposiums "Künstliches Sehen"an die ProRetina-Stiftung Download als PDF.

Hochwillkommene Hilfe

(Reutlingen/Tübingen) - Das Reutlinger Medizintechnik-Unternehmen Retina Implant AG spendete den Erlös aus den Teilnahmegebühren des Fachsymposiums "Künstliches Sehen", das im vergangenen November in Berlin stattfand an die Pro Retina-Stiftung zur Verhütung von Blindheit. Diese Stiftung wurde von der Pro Retina Deutschland e.V. Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen gegründet. Die feierliche Scheckübergabe fand am vergangenen Samstag, dem 23. Februar 2008, im Rahmen der 92. Jahrestagung der Württembergischen Augenärztlichen Vereinigung in Tübingen statt. Das Geld fließt in das Stiftungskapital ein und soll der weiteren Erforschung von Netzhauterkrankungen zugute kommen.

"Mit dieser Spende unterstützen wir die hervorragende Arbeit der Stiftung, deren Forschungsanliegen, die Verhütung der Blindheit, auch unser Anliegen ist", sagte Walter G. Wrobel, Vorstandsvorsitzender der Retina Implant AG, bei der Scheckübergabe an die Pro Retina. Im Beisein von Franz Badura, Vorstandsmitglied und Pro Retina-Fachbereichsleiter für "Forschung/Therapie", Reinhard Rubow, dem Vorstand Finanzen von Retina Implant AG, sowie den Professoren Ulrich Bartz-Schmidt und Eberhart Zrenner von der Universitätsaugenklinik Tübingen nahmen Dr. Claus Gehrig, Vorstandsvorsitzender der Selbsthilfevereinigung, und die Leiterin der Presse und Öffentlichkeitsarbeit bei Pro Retina, Ute Palm, die Spende in Höhe von 2.000 Euro entgegen. "Ich freue mich sehr, diesen Scheck gemeinsam mit unserem Vorsitzenden hier im Rahmen der Jahrestagung der Württembergischen Augenärztlichen Vereinigung entgegen nehmen zu dürfen. Dafür bedanke ich mich im Namen aller betroffenen Mitglieder der Pro Retina Deutschland e.V.", sagte Ute Palm, die selbst von Retinitis Pigmentosa betroffen ist. Die Spendensumme ist der Erlös aus den Teilnahmegebühren der internationalen Experten, die das vom NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen, dem Department für Augenheilkunde der Universität Tübingen und der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) ausgerichtete Fachsymposium "Künstliches Sehen: Konvergenz der Mikro-, Informations- und Biotechnologien in der Biomedizintechnik" im November 2007 in Berlin besucht hatten. Die Sponsoren Retina Implant AG und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Initiatorin hatten sich damals schon darauf verständigt, diese Einnahmen an Pro Retina Deutschland zu spenden. Die im Jahr 1977 von Menschen mit Netzhautdegenerationen gegründete und heute weit über 6.000 Mitglieder zählende Selbsthilfevereinigung versteht sich als Vermittler zwischen Arzt und Patient: Der Verein fördert die Forschung zur Verhütung von Blindheit und hält engen Kontakt zu Augenärzten, Wissenschaftlern und Kliniken. Die Spendensumme fließt in das Stiftungskapital ein und soll künftige Forschungsprojekte unterstützen. "Hoffentlich kann diese hochwillkommene Spende dazu beitragen, einen Weg zu finden, den von Retinitis Pigmentosa Betroffenen bald zu helfen", so Ute Palm. Die Vertreter der Retina Implant AG, die im vergangenen Jahr mit der Präsentation eines Retina- Chips, der Blinden einen Teil ihrer Sehkraft wieder geben soll, viel Aufsehen erregt hatten, sicherten dem Verein zu, seine Arbeit auch künftig zu unterstützen.

Über Retina Implant AG Das Medizintechnik-Unternehmen hat einen elektronischen Chip entwickelt, der im Auge unter die Netzhaut implantiert wird. Dieses Netzhautimplantat soll Blinden, die an bestimmten Formen retinaler Degenerationen (wie Retinitis Pigmentosa oder Altersbedingter Makula-Degeneration) erkrankt sind, einen Teil ihres Sehvermögens zurückgeben. Herzstück der Entwicklung ist ein Silizium-Chip mit Fotosensoren, die eine elektronische Schaltung steuern, so dass " je nach Helligkeit " die Nervenzellen der Netzhaut (Retina) mehr oder weniger stark elektrisch stimuliert werden. Diese senden über den Sehnerv Impulse an das Gehirn, das aus diesen Signalen ein Bild generieren kann. Nach jahrelanger technischer Entwicklung ist das Projekt Ende 2005 in die klinische Phase eingetreten. Erstmals wurden vorher vollkommen blinde Patienten erfolgreich operiert.

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